Beziehungspflege
Es gibt so viele Formen von Beziehungen: die Beziehung zu mir selbst, zu meinem liebsten Menschen, zu meinen Kindern, Eltern und Geschwistern, zur Familie, zu Freund*innen, Arbeitskolleg*innen …
Und es gibt die Beziehung zur Erde.
Was mir immer bewusster wird: Beziehung und Verbindung bleiben dann lebendig, wenn ich sie auch regelmäßig pflege. Leben und Liebe fließen in eine Beziehung, wenn ich mich ihr zuwende, ihr meine Zeit schenke, da bin. Versäume ich das über längere Zeit, schläft etwas ein. Meine Energie wird woanders hingelenkt. Die Beziehung ist in Gefahr, zum Stillstand zu kommen.
Und da beginnt die Herausforderung mit den mehr als »ten million things« unserer Zeit. Wir sind umgeben von ungeheuerlich vielen Angeboten, Verpflichtungen und Ablenkungen. Es fällt heutzutage nicht leicht, sich auszurichten und zu entscheiden, welche Beziehungen ich wirklich pflegen möchte.
Da ist die Beziehung zu mir.
Da ist die Beziehung zu meinen liebsten Menschen.
Und da ist die Beziehung zur Erde.
Wie wäre es, wenn wir diese Beziehung regelmäßig durch unsere Aufmerksamkeit, Zuwendung und Liebe pflegen würden? Wenn wir uns Zeit nähmen, ihre Schönheit und Fülle zu bestaunen – und auch ihr Leid, ihre Ausbeutung und ihr Sterben zu bezeugen?
Immer wieder mit der Erde in Verbindung zu gehen. Uns daran zu erinnern, dass wir Teil von ihr sind und nicht getrennt von ihr. Dass wir aus Feuer, Wasser, Luft und Erde bestehen.
Es gibt die Beziehung zur nicht-menschlichen Welt: zu (Haus-)Tieren, Pflanzen und Bäumen, zu meinem Garten, zum Land um mich herum.
Und es gibt die Beziehung zur Erde.
Was mir immer bewusster wird: Beziehung und Verbindung bleiben dann lebendig, wenn ich sie auch regelmäßig pflege. Leben und Liebe fließen in eine Beziehung, wenn ich mich ihr zuwende, ihr meine Zeit schenke, da bin. Versäume ich das über längere Zeit, schläft etwas ein. Meine Energie wird woanders hingelenkt. Die Beziehung ist in Gefahr, zum Stillstand zu kommen.
Und da beginnt die Herausforderung mit den mehr als »ten million things« unserer Zeit. Wir sind umgeben von ungeheuerlich vielen Angeboten, Verpflichtungen und Ablenkungen. Es fällt heutzutage nicht leicht, sich auszurichten und zu entscheiden, welche Beziehungen ich wirklich pflegen möchte.
Da ist die Beziehung zu mir.
Nehme ich mir die Zeit, innezuhalten und zu hören, was gerade in mir überhaupt los ist? Finde ich die nötige Stille, um dem Ruf meines Herzens zu lauschen?
Da ist die Beziehung zu meinen liebsten Menschen.
Finde ich Räume für Begegnung, Ehrlichkeit und Nähe, für Mitgefühl und intensiv gemeinsam gelebte Zeit?
Und da ist die Beziehung zur Erde.
Sie ist unsere Lebensgrundlage. Sie ist unser Boden und Halt, unsere Nahrung und Atemluft. Sie ist unser Körper. Unser höchstes Gut.
Diese Beziehung wird oft übersehen, läuft nebenher oder wird als selbstverständlich vorausgesetzt. Dabei sind wir doch alle Teil dieses wunderbaren, lebendigen Planeten. Wie könnte es da etwas Existenzielleres geben, als mit ihr bewusst in Beziehung zu sein?
Wie wäre es, wenn wir diese Beziehung regelmäßig durch unsere Aufmerksamkeit, Zuwendung und Liebe pflegen würden? Wenn wir uns Zeit nähmen, ihre Schönheit und Fülle zu bestaunen – und auch ihr Leid, ihre Ausbeutung und ihr Sterben zu bezeugen?
Immer wieder mit der Erde in Verbindung zu gehen. Uns daran zu erinnern, dass wir Teil von ihr sind und nicht getrennt von ihr. Dass wir aus Feuer, Wasser, Luft und Erde bestehen.
Wenn wir unsere Beziehung zur Erde pflegen, könnte die Liebe zu allem Lebendigen tiefer, bewusster und inniger werden. Vielleicht würde dies für unsere heutige Zeit einen Unterschied machen.
Greta Horn, 29.8.26